Pro REGENWALD

News - Samstag, 13.11.2010Stichwörter: news, Greenwash, Agrosprit, Brasilien, Fleisch, Raubbau

Der Mais gärt
Die Erzeugung von Energie aus Pflanzen verändert die Landwirtschaft. Das Mastvieh konkurriert mit Biogasanlagen um Getreide. Bauern produzieren, was vom Staat am stärksten gefördert wird. Doch das ist oft nicht nachhaltig für Mensch und Natur.
von Inga Rahmsdorf
13.11.2010, [www.sueddeutsche.de], Printausgabe

Lebensmittel, Investment, Biosprit - Die Gier nach fremdem Land
Banken, Investmentfonds, Industrieländer und Agrarkonzerne haben ein neues Betätigungsfeld entdeckt... weiter

Affe im Koffer
Bushmeat-Handel versorgt auch europäische 'Feinschmecker'
Stichwörter: Artenschwund, Fleisch, Holzhandel, Raubbau

Sogenanntes Bushmeat aus Afrika wird auch in Europa verzehrt - und das in beträchtlichen Mengen. Das haben jetzt Ökologen veröffentlicht, die in 17 Tagen 134 Passagiere aus 29 Flügen kontrollierten: Allein über den Pariser Flughafen Roissy-Charles de Gaulle werden demnach gut fünf Tonnen illegales Bushmeat pro Woche aus Afrika eingeschleust... weiter

Hunde haben unverschämt großen ökologischen Pfotenabdruck
Fleisch vermasselt die Ökobilanz
Stichwörter: Artenschwund, Fleisch, Footprint

Richtige Hunde, solche von der Größe eines Schäferhunds etwa, belasten die Umwelt stärker als ein Geländewagen. Das behaupten jedenfalls die neuseeländischen Autoren Robert und Brenda Vale, nachdem sie den ökologischen Fußabdruck mehrerer Haustiere mit dem von Elektrogeräten und Autos verglichen haben.

Der ökologische Fußabdruck (siehe Global Footprint Network ) beschreibt die Fläche, die ein Mensch zum Erhalt seines Lebensstandards oder ein Produkt für seine Herstellung, den Betrieb und die Entsorgung benötigen... weiter

Besser ohne Wurst und Schnitzel
Fleischessen schadet dem Klima
Stichwörter: Klimaschutz, Fleisch, mitmachen

Ende 2006 hatte Lord Nicholas Stern seinen ersten großen Auftritt auf der Klimawandelsdiskussionsbühne. Nicht als Umweltschützer, sondern als der damalige Weltbank-Chefökonom zeigte er den politischen Führern dass klimapolitisches Nichtstun teurer kommen würde, als jetzt sofort die Maßnahmen zu ergreifen, die heutzutage allen zu teuer scheinen... weiter

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