Pro REGENWALD

Falschspieler enttarnt:
Bayer, BASF, Eon und BP sponsern US-Klima-Leugner vor Kongresswahlen
Stichwörter: Greenwash, Klimawandel, Wirtschaft

Kathrin Hartmann stellt ihren LeserInnen auf www.ende-der-maerchenstunde.de eine interessante Aufgabe: man soll 4 Zitate zur Nachhaltigkeit den 4 Unternehmen Bayer, BASF, Eon und BP zuordnen. Weil sie so aussagekräftig sind, wollen wir diese Aussagen zur Nachhaltigkeit auch unsern LeserInnen nicht vorenthalten - von welchem der oben genannten 4 Unternehmen stammen die folgenden Bekenntnisse:

  1. "Wir begrüßen daher die intensive Auseinandersetzung mit dem Klimaschutz, zumal wir diese ökonomische und ökologische Herausforderung seit langem selbst sehr ernst nehmen."
  2. "Klimaschutz ist Teil unserer Nachhaltigkeitsstrategie... weiter

1.700 Milliarden Euro Schaden jährlich
UN mag ökologischen Raubbau durch Wirtschaft nicht länger hinnehmen
Stichwörter: Raubbau, Wirtschaft, Protest, Agrosprit

Anschiss von höchster Ebene. Die UN wirft der Wirtschaft Raubbau an der Natur vor und beziffert den Schaden, den allein die 3.000 größten Unternehmen anrichten, mit knapp zwei Billionen Euro jährlich. Ohne in die kürzlich veröffentlichte Studie geblickt zu haben: da sollten auch ein paar Unternehmen aus der Holz-, Papier- und Palmölbranche dabei sein... weiter

Cutting the Edge
Schwedens Forstwirtschaft bedroht Artenvielfalt
Stichwörter: Artenschwund, Biodiversität, Waldbewirtschaftung, Protest

"Zukunft hat nur, was nachwächst" – unter diesem Motto informiert der Getränkekartonhersteller Tetra Pak in einer Umweltkampagne VerbraucherInnen und Meinungsbildner. Was heißt hier 'nachwächst' - nein, 'unendlich verfügbar' ist. O-Ton Tetra Pak: "Die Ressourcen auf der Erde werden immer knapper. Da ist es eine gute Sache, wenn Unternehmen auf unendlich verfügbare Rohstoffe setzen"... weiter

Holzeinschlag bringt MalariaStichwörter: Indigene, Waldbewirtschaftung, Waldzerstörung

Seit gut 10 Jahren klagen u.a. die Penan in Sarawak, Malaysia darüber, dass die Holzfäller ihnen nicht nur den Wald und die Lebensgrundlage zerstören, sondern auch noch die Malaria bringen. Bis vor kurzem führten die Offiziellen in Sarawak die Malariaausbreitung auf die 'rückständigen Lebensart der Ureinwohner zurück - und nutzten die Erkrankung als Argument, die Penan zu einer 'zivilisierteren' Lebensgestaltung zu überreden... weiter

Was geht uns der Wald an - an dem fressen doch nur ein paar Rehe!Stichwörter: Protest, Waldbewirtschaftung, Diskussion

Weil wir uns auf Regenwald (oder Wald ausserhalb Deutschlands) retten konzentrieren, ertappen wir uns immer wieder dabei, die Gefährdung des Waldes im eigenen Land zu vergessen. Glücklicherweise hat uns ein heftiger Streit aus unserer Konzentration gerissen, den eine Anfang Mai veröffentlichte Studie verursacht hat: Oh verdammt, auch dem deutschen Wald geht es nicht so gut wie es könnte - er wird vom Reh gefressen!

Das jedenfalls behauptet eine Studie, die nicht von radikalen Sponti-Umweltschützern in Auftrag gegeben wurde, sondern vom Bundesamt für Naturschutz, der Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft und dem Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR), der private und öffentliche Waldbesitzer vertritt... weiter

Klimawandel?
Für deutsche Forstexperten längst eine klare Sache
Stichwörter: Klimawandel, Waldbewirtschaftung

Wir blenden jetzt mal aus, dass es immer noch Leute gibt, die den Klimawandel an sich und massive Ökosystemveränderungen sowie daraus sich ableitende enorme Anpassungskosten leugnen. Diese Klimaskeptiker (siehe u.a. www.klimasketiker.com) sind zwar ganz schön effiziente Vernebler, aber wer sich etwas detaillierter mit den Argumenten auseinandersetzt, wie beispielsweise Stefan Rahmstorf vom PIK, für den gibt es dann auch keine Zweifel mehr: der Klimawandel, wie wir ihn derzeit erleben, wird enorme Anpassungskosten verursachen... weiter

Chefredakteur von wir-klimaretter:
In Kopenhagen geht es nicht um Klimaschutz
Stichwörter: Politik, CO2, Klimawandel, Klimaschutz, Wirtschaft

So langsam sollte der Klimagipfel in Kopenhagen in Fahrt gekommen sein. Sich die Abgesandten halbwegs darüber verständigt haben, wie sie die Emissionen runterfahren und die Ausgleichszahlungen auf den Weg bringen, die den armen Ländern helfen sollen, die von den reichen verursachten Klimawandelsfolgen besser zu ertragen.

Die EU hat letzte Woche versprochen, Geld zu geben... weiter

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