Das wirtschaftlich boomende Brasilien kriegt nicht nur die Regenwaldzerstörung nicht in Griff. Die Zerstörung des Cerrados, Brasiliens größte Savannenlandschaft, könnte das Land zum Spitzenreiter der weltweiten Artenvernichter machen.
Die zuständigen Behörden in Brasilien scheint dies nicht allzusehr zu stören. Obwohl die Fläche des einzigartig artenreichen Ökosystems von ursprünglich zwei Millionen Quadratkilometer auf mittlerweile nahezu die Hälfte geschrumpft ist, ergreift die Regierung keine angemessenen Maßnahmen gegen den Hauptzerstörer: die Landwirtschaft sieht sich in einem eher positiven Umfeld - zu wichtig sind den Politikern die zukunftsträchtigen Produkte wie Bioenergieträger, Fleisch und Futtermitteln... weiter
In Moskau geht es zur Zeit recht heiss her. Von Osten her dringen Rauchschwaden aus brennenden Wäldern und Torfböden in das Zentrum und machen nach wochenlanger Hitzeperiode das Atmen zur Qual. Und im Wald auf der anderen Seite der Stadt, ihre 'grüne Lunge', soll eine 1.000 Hektar große Schneise für den Bau der 18-spurigen Autobahn nach St Petersburg geschlagen werden... weiter
Im Rahmen eines grassroots-geprägten Umwelt- und Networkingprojekts soll die Bewahrung und nachhaltige Entwicklung und Bewirtschaftung von einigen Waldstücken in Costa Rica unterstützt werden. Die beiden costaricanischen Organisationen ARBOFILIA und COECOCEIBA wollen ihre Aktivitäten in dem Bereich verstärken und über Freiwillige aus Deutschland zudem eine überregionale und internationale Vernetzung anstoßen... weiter
Fast ein Jahr nach den gewaltsamen Zwischenfällen in Peru (siehe Kampf gegen Regenwaldzerstörung) ist Indioführer Alberto Pizango bei seiner Rückkehr aus dem Asyl jetzt in Lima festgenommen worden. Die peruanische Regierung wirft ihm Volksverhetzung vor.
Pizango soll Proteste der Ureinwohner gegen die geplante Erschließung der Öl- und Gasvorkommen im Amazonasgebiet angezettelt haben... weiter
Der Konflikt um den Bau des weltweit drittgrößten Wasserkraftwerks schwappt nach Europa: Häuptling Raoni vom Volk der Kayapó traf am gestrigen Donnerstag in Paris den ehemaligen französischen Präsidenten Jacques Chirac um ihn um Unterstützung im Kampf gegen das Wasserkraftwerk Belo Monte am Xingu-Fluss zu bitten.
Raoni knüpft an alte Zeiten an... weiter
Seit dem 19. April tagte in New York das UN Permanent Forum on Indigenous Issues (UNPFII oder Ständiges Forum der Vereinten Nationen für indigene Angelegenheiten), um die Auswirkungen von Politik, Wirtschaft und Entwicklung auf indigene Kulturen und Identitäten zu diskutieren. Über 2.000 indigene Vertreter aus aller Welt nahmen daran teil, das Treffen fand zum neunten Mal statt und dauerte bis Anfang Mai... weiter
Es sollte beispielhaft die Entwicklung in afrikanischen Ländern anschieben helfen und gleichzeitig in Nürnberg die Stadtkasse entlasten. So war jedenfalls anfangs die Argumentation der Befürworter der Tropenholz-Variante für 3.000 neue Parkbänke, die in der näheren Zukunft in Nürnberg zu ersetzen sind.
Daraus ist jetzt nichts geworden, wie das Holzzentralblatt nach der Sitzung des Nürnberger Umweltausschusses vom 25.02... weiter