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  <item rdf:about="http://www.pro-regenwald.de/news/2010/03/04/Nuernberg_kneift">
    <title>Nürnberg kneift<br>Jetzt doch kein Tropenholz für Parkbänke</title>
    <link>http://www.pro-regenwald.de/news/2010/03/04/Nuernberg_kneift</link>
    <dc:date>2010-03-04T11:51:00+01:00</dc:date>
    <description><![CDATA[<p>Es sollte beispielhaft die Entwicklung in afrikanischen Ländern anschieben helfen und gleichzeitig in Nürnberg die Stadtkasse entlasten. So war jedenfalls anfangs die Argumentation der Befürworter der Tropenholz-Variante für 3.000 neue Parkbänke, die in der näheren Zukunft in Nürnberg zu ersetzen sind.</p>

<p>Daraus ist jetzt nichts geworden, wie das <a href="http://www.holz-zentralblatt.com/hz/index1.asp?auswahl=9346">Holzzentralblatt</a> nach der Sitzung des Nürnberger Umweltausschusses vom 25.02. berichtet</p>

<blockquote>
  <p><b>Stadt Nürnberg will keine Parkbänke mit Tropenholz</b></p>
  
  <p>Die Stadt Nürnberg wird Tropenholz - und auch Tropenholz mit FSC-Zertifizierung - nicht für die Ausstattung ihrer Parkbänke zulassen. Das hat die gestrige Diskussion im Umweltausschuss der Stadt Nürnberg bestätigt - was Beobachter schon einige Tage zuvor vermutet hatten. Die Ausschreibung soll auf europäische Holzarten beschränkt werden. Auch ein Brief vom 23. Februar, den die Naturschutzorganisationen WWF, BUND, Nabu und Oro Verde an Nürnbergs Bürgermeister geschrieben haben, hat das Misstrauen gegen FSC-zertifiziertem Tropenholz unter den Lokalpolitikern nicht abbauen können. Die vier Organisationen haben dem Bürgermeister der Stadt versichert, dass aus Sicht der vier Organisationen nichts gegen den Einsatz von Tropenholz spreche, wenn dieses aus FSC-zertifizierter Waldbewirtschaftung stammt.</p>
</blockquote>

<p>Im Nachhinein und ohne eine schriftliche Begründung ist nicht im Detail nachvollziehbar, was den Umweltausschuss trotz der pauschalen Unbedenklichkeitserklärung, die vier zum Thema mehr oder weniger kompetente Umweltverbände in letzter Minute noch auf den Tisch gelegt hatten, zur Entscheidung gegen den Tropenholzeinsatz bewogen hat. </p>

<p><span style="width:200px; float:right"><a href='http://www.pro-regenwald.de/pics/0nuernberg.jpg'><img src='http://www.pro-regenwald.de/pics/s0nuernberg.jpg' alt=''></a></span>
Eine Rolle mögen die Nachfragen und Protestaktionen zum Vorgang aus ganz Deutschland sowie die Aktivitäten in Nürnberg selbst gewesen sein. Vielleicht hat sich auch die Einsicht durchgesetzt, dass man ohne den Nachweis führen zu können, besser nicht mit Argumenten der Entwicklung vor Ort werben sollte. </p>

<p>Einige weitere Fragen zu den wahren Kosten der Tropenholz-Variante bzw deren Treibhausgasbilanz unter Berücksichtigung der neuesten Erkenntnisse mussten die Entscheider wohl als unbefriedigend recherchiert verbuchen (uns liegt dazu jedenfalls keine andere Auskunft vor), was den meisten Argumenten der Tropenholzvariante-Befürwortern dann höchstwahrscheinlich die Glaubhaftigkeit genommen hat. </p>

<p>Auch wenn die Entscheidung getroffen ist, erwarten wir eine Antwort auf unseren Brief vom 22.02. ... einige Angaben und Antworten auf die angesprochenen Fragen müssen doch vorhanden sein. Und um diese würden wir gerne unseren Kenntnisstand in dieser so wichtigen Diskussion bereichern.</p>

<blockquote>
  <p>An<br> 
  Oberbürgermeister Dr. Maly<br> 
  Bürgermeister Förther<br> 
  Umweltreferent Dr. Pluschke<br> 
  Mitglieder des Nürnberger Stadtrats<br> 
  Rathausplatz 2<br> 
  90403 Nürnberg<br> </p>
  
  <div align="right" class="smaller">München, 22.02.2010</div>
  
  <p><b>Zweiter Offener Brief: 
  Kein Tropenholz für Parkbänke</b></p>
  
  <p>Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,<br> 
  sehr geehrte Damen und Herren,<br> 
  am Donnerstag, den 25. Februar, soll allem Anschein nach der Umweltausschuss der Stadt Nürnberg endgültig darüber befinden, aus welchem Holz 3.500 Parkbänke in Nürnberg gefertigt werden und ob dafür Tropenholz aus Kamerun und der Republik Kongo oder heimisches Holz aus der Region verwendet werden soll. </p>
  
  <p>Da auch Sie persönlich mit dieser Entscheidung betraut und/oder verantwortlich sind, bitten wir Sie, uns die folgenden Fragen zu beantworten sowie die Fragestellung/Antwort bei der anstehenden Entscheidung zu berücksichtigen – es geht darum, inwiefern der Einsatz von Tropenholz einen entwicklungspolitischen Beitrag leistet, die Abholzung von Wäldern der Umwelt förderlich ist und wo tatsächlich Kosten eingespart werden:</p>
  
  <ul>
  <li>Sowohl Umweltreferent Pluschke wie auch einige Ratsmitglieder argumentieren, dass FSC-zertifiziertes Tropenholz grundsätzlich sinnvoll sei, weil es den Menschen vor Ort helfe. </li>
  </ul>
  
  <p>Wenn durch den Einsatz von Tropenholz ein entwicklungspolitisches Zeichen gesetzt werden soll, dann müssen Zahlen darüber bekannt sein, wo bei dem Produkt die Wertschöpfung erfolgt. Theoretisch könnte sein, dass aufgrund besonders günstiger Einkaufsbedingungen lediglich der Zwischenhändler eine größere Gewinnspanne hat und, dass bei den Menschen in Afrika nur ein paar Cent ankommen. <b> Welche Wertschöpfung geschieht auf welchen Stationen der Hölzer aus Afrika?<br> 
  <i>Wir fordern die Offenlegung der Wertschöpfung auf allen Stationen des Holzes als Grundlage für die Entscheidung.</i></b></p>
  
  <ul>
  <li>Ein weiteres Argument einiger Ratsmitglieder sowie des Umweltreferenten ist, dass FSC-zertifiziertes Holz eine Gewähr für den schonendsten Eingriff in den Tropenwald darstellt. In Zeiten des Klimawandels und internationaler Bemühungen, Wald zugunsten des Klimas zu erhalten, 
  bedeuten Eingriffe jeglicher Art in den Wald einen massiven Eingriff in die CO2-Speicherfähigkeit der Wälder. Einer Studie aus dem Juni 2009 (Vested Interests. Industrial logging and carbon in tropical forests; hrsg. von Global Witness) zufolge, büßt Wald in der fraglichen afrikanischen Region 40 bis 60 Prozent seiner Kohlendioxidspeicherfähigkeit ein, sobald er industriell genutzt wird.</li>
  </ul>
  
  <p><b>Inwiefern haben Sie diese Klimafolgen in der bisherigen Argumentation des Stadtrates und des FSC bezüglich der vermeintlich besseren CO2-Bilanz von Tropenholz gegenüber Holz aus Europa, das angeblich längere Strecken per LKW zurücklegt, mit berücksichtigt und könnten Sie uns bitte diese Kalkulationen zugänglich machen? </b></p>
  
  <ul>
  <li>Als drittes Argument werden natürlich die Kosten angeführt. Der größte Einspareffekt entsteht nicht bei der Holzbeschaffung, sondern anscheinend erst bei der Instandhaltung in den veranschlagten Nutzungsjahren. Kurz: der Haupteinspareffekt entsteht durch vermiedenen Arbeitsaufwand in Nürnberg - oder anders herum: vielleicht verlieren fünf/sechs Menschen in Nürnberg ihre Arbeit, die sonst für die Pflege der Parkbänke zuständig wären. Was passiert mit diesen Menschen, die einen großen Anteil der dann vermiedenen Kosten von knapp 500.000 EUR pro Jahr nicht mehr als Einkommen verbuchen können? </li>
  </ul>
  
  <p><b>Kosten diese Menschen zuerst als Arbeitslose die Arbeitsagentur und dann als Hartz IV-Empfänger die Stadt an anderer Stelle genau wieder das Geld, welches man bei den Parkbänken eingespart hat?<br> 
  <i>Wir fordern die Einbeziehung der Ersparnisfolgekosten in eine Gesamtbilanz sowie die Offenlegung und öffentliche Diskussion dieser Zahlen.</i></b></p>
  
  <p>Mit den uns vorliegenden Informationen, die wir gerne mit neuen Fakten, die Sie uns hoffentlich übermitteln werden, abstimmen können, kommen wir bisher zum folgenden Ergebnis: Wenn Sie tatsächlich für eine nachhaltige Entwicklung sind, für den Erhalt von Arbeitsplätzen und für Wald- und Klimaschutz, dann bleibt Ihnen in diesem Fall keine andere Wahl als für die Verwendung von Holz aus unseren Breiten (idealerweise aus der Region) zu stimmen. Denn die Stadt Nürnberg als Verbraucher von afrikanischem Tropenholz aus der Naturwaldernte (mit FSC oder ohne), ist verantwortlich für die unnötige Freisetzung von Kohlenstoff, für die drastische Verarmung der Biodiversität, der Menschen und der Länder Zentralafrikas!</p>
  
  <p>Eine abschließende Bemerkung zur Nutzung der Wälder: viel mehr als bei uns, sind von der direkten Nutzung der Wälder in Afrika ein höherer Prozentsatz der Bevölkerung abhängig als bei uns. Die angeblich längst überfällige ‚Inwertsetzung‘ dieser Wälder durch die Holzindustrie diffamiert die vielfältigen schon existierenden Nutzungen und reduziert ein diversifiziertes Wirtschaftssystem auf die auch bei uns praktizierte Holzernte.</p>
  
  <p>Nachdem die Entscheidung in Kürze ansteht und die in unseren Fragen angesprochenen Punkte als Grundlage für die Entscheidung schon aufbereitet sein sollten, erwarten wir die Übermittlung der Antwort zeitnah und danken Ihnen schon im voraus für eine zügige Bearbeitung. Wir stehen Ihnen gerne unter 089-359 8650 zur Verfügung, falls Sie weitere Argumente zur Entscheidungsfindung benötigen.</p>
  
  <p>Mit freundlichen Grüßen<br> 
  Martin Glöckle<br> 
  Pro REGENWALD</p>
</blockquote>
]]></description>
  </item>
    <item rdf:about="http://www.pro-regenwald.de/news/2010/03/03/Miese_Aussichten">
    <title>Miese Aussichten<br>Ursprüngliche Waldökosysteme weiter unter Druck</title>
    <link>http://www.pro-regenwald.de/news/2010/03/03/Miese_Aussichten</link>
    <dc:date>2010-03-03T02:06:00+01:00</dc:date>
    <description><![CDATA[<p>Jetzt also auch die Redwoods! Einer neuen Studie zufolge geht den Mammutbäumen an der Westküste Nordamerikas langsam das Wasser aus. In ihrer Veröffentlichung <a href="http://www.pnas.org/cgi/doi/10.1073/pnas.0915062107">Climatic context and ecological implications of summer fog decline in the coast redwood region</a> dokumentieren James A. Johnstone und Todd E. Dawson den Rückgang der Nebelhäufigkeit in der Küstenregion: der durchschnittliche tägliche Nebelanfall ist in den letzten 100 Jahren um 3 Stunden zurückgegangen.</p>

<p>Ist doch gut. Novembernebel? Igiit! </p>

<p>Nebel bei uns hat ja doch nur zwei Funktionen: er vernebelt uns den Blick auf die Sonne und er nimmt uns die Sicht auf vor uns fahrende Fahrzeuge. Letzteres führt meist zu bruttosozialproduktsteigerenden Auffahrunfällen, bei denen schon einmal 50 Autos ineinanderkrachen (die müssen dann ja wieder repariert werden) und ersteres zu schlechter Laune: "Schon wieder so ein Scheißnebeltag, da könnst ja depressiv werden!". Weitere wichtige Nebelwirkungen sind dem gemeinen Volke eher nicht bekannt.</p>

<p>An der Westküste in Nordamerika befeuchtet der Nebel die Redwoods und wenn sich - wie ein paar Forscher jetzt nachgemessen haben - die Dauer bzw. die Intensität ändert, dann hat das spürbare Folgen auf das Ökosystem, welches immerhin über 1000 Jahre alte Bäume hervorgebracht hat. Und das mit Hilfe des Nebels, wie amerikanische Fachblätter und <a href="http://www.wired.com/wiredscience/2010/02/fog-decrease-threatens-coastal-redwoods">Wissenschaftsblogs</a> berichten.</p>

<blockquote>
  <p>The habitat of the Sequoia sempervirens is confined to a misty, 30 mile-wide strip along the California coast, stretching from Big Sur in Central California to just north of the Oregon border. The giant trees can reach 380 feet tall and live more than 2,000 years.</p>
  
  <p>Fog is one reason the trees are able to grow so tall. They have developed the ability to absorb as much as 40 percent of their water directly from the fog. Without this adaptation, the trees would not be able to move water from their roots all the way to their tops.</p>
  
  <p>Fog often rolls ashore along the California coast from June through September. The hot, dry inland air rises and creates a vacuum that sucks in the cold, vaporous air from over the ocean, said biologist Todd Dawson of the University of California, Berkeley, co-author of the study Monday Proceedings of the National Academy of Sciences. The fog keeps the colossal trees cool and moist, even when the areas just 50 miles inland are hot and dry.</p>
</blockquote>

<p>schreibt tweetleaks in <a href="http://www.tweetleaks.com/66435/fog-decline-threatens-california%E2%80%99s-towering-redwoods/">Fog Decline Threatens California’s Towering Redwoods</a></p>

<p>Was den Nebel schwinden lässt, kann man bisher wissenschaftlich haltbar noch nicht erklären (es ist der alte Streit: entweder vom Menschen verursachter Klimawandel oder 'nur' eine Laune der Natur) und zweitens weiß man nicht genau, wie es den Bäumen ergehen wird, wenn sich der Trend fortsetzt. Erste Schäden in den Baumkronen sind sichtbar ... etwa Anzeichen vom Waldsterben?</p>

<blockquote>
  <p>The sunnier, clearer summers will make the trees more vulnerable to drought. In other experiments where redwoods experience water shortages, “We see die back at the very tops of the biggest trees,” Dawson said. “At the other end of the spectrum, you can also imagine that if the soil gets dryer and dryer because there’s less and less fog, then the newest trees - the little seedlings that are germinating - they may not survive through the dry summer months.”</p>
</blockquote>
]]></description>
  </item>
    <item rdf:about="http://www.pro-regenwald.de/news/2010/03/01/Einsteiger__und_Info">
    <title>Einsteiger- und Infotreffen<br>Wie? Warum? Wozu? Was? Und die Antworten dazu</title>
    <link>http://www.pro-regenwald.de/news/2010/03/01/Einsteiger__und_Info</link>
    <dc:date>2010-03-01T23:22:00+01:00</dc:date>
    <description><![CDATA[<h4>Schwerpunkt am Dienstag: 'Palmöl'</h4>

<p>
Pro REGENWALD arbeitet seit über 20 Jahren zu Waldschutz und Menschenrechten. Der Hauptteil der Arbeit wird von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen bestritten. Je mehr wir sind, umso mehr k&ouml;nnen wir bewegen. 
</p><p>
Wir suchen st&auml;ndig interessierte und motivierte Mitmenschen, die uns unterst&uuml;tzen wollen und k&ouml;nnen. Manche kommen einen oder zwei Tag(e) pro Woche, andere einige Stunden im Monat - und wieder andere arbeiten uns von Zuhause zu oder helfen uns mit Ihren Kenntnissen und Kontakten weiter.
</p><p>
Mit Sicherheit haben wir auch eine Aufgabe f&uuml;r Dich - und das l&auml;&szlig;t sich am besten er&ouml;rtern, nachdem wir uns, unsere Arbeit und die M&ouml;glichkeiten zur aktiven Unterst&uuml;tzung kurz und knapp vorgestellt haben.
</p><p>
<b>Deshalb laden wir immer am ersten Dienstag im Monat ab 19 Uhr zum sogenannten 'Einsteigertreffen' ein. </b><br>Die Teilnahme am Termin verpflichtet natürlich niemanden auch wirklich aktiv zu werden. Wir freuen uns auch über BesucherInnen, die nur am Schwerpunktthema Interesse haben oder etwas über Pro REGENWALD wissen wollen.
</p>

<table>
<tr><td valign="top">Veranstaltung:</td><td><b>Info- und Einsteigertreffen</b></td></tr>

<tr><td>Datum:</td><td>02.03.2010</td></tr>
<tr><td>Zeit:</td><td>19 Uhr</td></tr>
<tr><td valign="top">Ort:</td><td>Pro REGENWALD<br>Frohschammerstra&szlig;e 14, 2. Stock
</td></tr>
<tr><td valign="top">zu finden:</td><td>zwischen Petuelring (U3) und Milbertshofen (U2)<br>
<a href="http://www.pro-regenwald.de/docs/weg_prwa.pdf">Anfahrtsskizze</a> (pdf-file, 120 kB) 

</td></tr>
</table>

<p><b>Nach einem Überblick über unsere Themen und Mitarbeitsmöglichkeiten allgemein, wollen wir uns anschaulich (Video/Dias) mit dem Ausmaß und den Folgen des Palmölverbrauchs auf Regenwald besch&auml;ftigen sowie vorstellen, was man unserer Meinung nach zur Verbesserung der Situation im Allgemeinen tun sollte und auch selbst tun kann.</b>
<br><br>

Wir bitten um Anmeldung - dann k&ouml;nnen wir den Termin inhaltlich und vom Ablauf besser planen.<br><br>R&uuml;ckmeldung per <a href="mailto:<script type='text/javascript'>document.write('post'+(true ? '@' : 'xxx')+'pro-regenwald');</script><noscript>post (at symbol) pro-regenwald</noscript>.de">Mail an <script type='text/javascript'>document.write('post'+(true ? '@' : 'xxx')+'pro-regenwald');</script><noscript>post (at symbol) pro-regenwald</noscript>.de</a> oder Tel: 089-359 8650 (Alina)
</p>
]]></description>
  </item>
    <item rdf:about="http://www.pro-regenwald.de/news/2010/02/27/Gelegenheit_macht_Di">
    <title>Gelegenheit macht Diebe<br>Warum manche Frösche ein Leben lang treu sind</title>
    <link>http://www.pro-regenwald.de/news/2010/02/27/Gelegenheit_macht_Di</link>
    <dc:date>2010-02-27T20:44:00+01:00</dc:date>
    <description><![CDATA[<p>Mitte Februar war diese rührende Geschichte über Frösche in den Medien, die sich ein Leben lang treu sind. Dass es so etwas auch bei Amphibien gibt, wo sich doch der Mensch zunehmend schwer tut damit.</p>

<p>Wer nun denkt, dass Frösche ebenfalls zu romantischer Zuneigung fähig sind, hat sich getäuscht. Die Bindung hat nur einen Zweck: den Nachwuchs unter komplizierteren Lebens-Umständen auch wirklich hoch zu kriegen - und wenn man der Argumentation des Forschers Jason Brown glauben darf, dann haben die Frösche einfach keine Zeit, einem fremden nachzusteigen.</p>

<p>Der im peruanischen Regenwald heimische Zweipunkt-Baumsteiger (Ranitomeya imitator) legt den Laich in so kleine Pfützen und Wasserreservoirs, dass sich die Kaulquappen nicht ohne elterliche Hilfe ernähren können und auf ständige Fütterung angewiesen sind. Diese 'Baby'-Pflege hat es wirklich in sich, wie man unter <a href="http://www.welt.de/wissenschaft/tierwelt/article6536352/Erster-monogamer-Frosch-im-Regenwald-entdeckt.html">Erster monogamer Frosch im Regenwald entdeckt</a> nachlesen kann</p>

<blockquote>
  <p>Zunächst legt das Weibchen nach der Befruchtung seine Eier auf einem Blatt ab. Nach einer Weile trägt das Männchen jede einzelne geschlüpfte Kaulquappe auf seinem Rücken vom Blatt zu einer Pfütze und bewacht den kleinen Pool. </p>
  
  <p>Alle anderen Pfeilgiftfrösche ziehen ihren Nachwuchs in fünfmal so großen Pfützen auf. Hier finden die Kaulquappen mehr Nahrung. Aus diesem Grund muss die Mutter nicht zusätzliche Eier in die Pfütze ablegen, und das Männchen kümmert sich allein um den Nachwuchs.</p>
  
  <p>Nur so besteht für Männchen und Weibchen die Gelegenheit, nach anderen Fröschen Ausschau zu halten. Und wie die Frösche beweisen: Gelegenheit macht Diebe. 
  <br></p>
</blockquote>
]]></description>
  </item>
    <item rdf:about="http://www.pro-regenwald.de/news/2010/02/24/Hausgemachte_Katastr">
    <title>Hausgemachte Katastrophe auf Madeira<br>Dummheit und Profitgier verstärken Folgen des Unwetters</title>
    <link>http://www.pro-regenwald.de/news/2010/02/24/Hausgemachte_Katastr</link>
    <dc:date>2010-02-24T16:14:00+01:00</dc:date>
    <description><![CDATA[<p>Während im Urlauberparadies Madeira nach der Unwetterkatastrophe vom Anfang der Woche noch immer Tote gefunden werden, kommt man zur Erkenntnis, dass das Ausmaß der Schäden zum großen Teil auf menschliche Fehler zurück geht. Schlampigkeit und Profitgier im Bausektor und die Missachtung und Zerstörung der Natur haben zur Verschärfung der Unwetterfolgen beigetragen.</p>

<p>"Die Überschwemmungen sind Folge der unzähligen Fehler bei der Besiedlung der Insel", klagt Hélder Spínola von der Umweltschutz-Organisation Quercus. Alle Experten-Warnungen seien in den vergangenen Jahren in den Wind geschlagen worden. Die vielen Bauten an den Ufern und in Risikogebieten, die illegale Entsorgung von Müll und Bauschutt in Flüssen und zunehmende Bodenversiegelung seien für die nun herrschende Katastrophe mit verantwortlich, meinte Spínola im Gespräch mit Journalisten. </p>

<p>Die früheren Mahnungen der Umweltschützer und Fachleute schlug man in den Wind, dabei sind die Folgen dramatisch, wie <a href="http://de.euronews.net/2010/02/23/katastrophe-auf-madeira-hausgemacht/">Euronews</a> schreibt.</p>

<blockquote>
  <p>Die nur noch schwach bewaldeten Hänge werden unterspült; das Wasser, dem kein Platz mehr gelassen wurde, bricht sich mit Gewalt Bahn. Für den Klimatologen Filipe Duarte Santos ist das alles freilich wenig überraschend. Der Mensch habe zu viele Fehler gemacht, meint er. Eigentlich spiele der Wald eine wichtige Rolle auch hinsichtlich des Wasserkreislaufs, deshalb müsse er geschützt werden. Auch Flußläufe würden zu Gefahrenzonen, wenn man sie einenge. Und die bestehenden Barrieren aus Schutt und Müll müssten umgehend beseitigt werden.</p>
</blockquote>

<p>Jetzt weiss es anscheinend wieder jeder: Das Wasser konnte früher besser abfließen oder wurde vom Wald zurückgehalten. Die Frage jetzt ist, ob Behörden und die Bauindustrie aus den Fehlern lernen oder weiterwurschteln wie in den vergangenen Jahren.</p>
]]></description>
  </item>
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